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Friedensmarsch endet wie geplant auf der Zugspitze - Fahne ist jetzt auf dem Weg nach Hiroshima

Der einjährige Friedensmarsch von Sylt bis zur Zugspitze ist am Dienstag, den 29. Juni 2010 um 14:00 hinsichtlich seines deutschen Teils am Gipfelkreuz auf der Zugspitze beendet worden. Die Fahnenträger für diesen allerletzten Abschnitt waren Wolfgang Ziller aus Schweinfurt und Roland Kümel aus Wien. Mit dabei war auch Margot Mehn, die schon den ersten Abschnitt vom Ellenbogen auf Sylt bis Westerland mitgegangen war.

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  • Zuvor ist diese Fahne zu Fuß oder per Rad vom nördlichsten Gebäude der Republik bis zum höchsten Punkt des Landes getragen worden. Diese Strecke betrug rund 1.500 Kilometer.
  • Beteiligt waren an der Aktion insgesamt rund 250 Aktive aus Friedensinitiativen bzw. DFG/VK-Gruppen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Hessen und Bayern.  Unterstützt wurde die Aktion aber auch von Initiativen der Anti-AKW-Bewegung aus dem Wendland, von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN/BdA), von Untergliederungen des DGB, örtlichen Parteiorganisationen der LINKEN, der GRÜNEN; der SPD und vielen Einzelpersonen.
  • An rund 20 Orten haben Veranstaltungen unter freiem Himmel oder in Veranstaltungsräumen zwischen 5 und 200 Personen stattgefunden, bei denen über die Aktion berichtet wurde.
  • Es sind im Laufe der Aktion auf der Straße oder in den Versammlungen 4000 Unterschriften unter den “Appell für eine Zukunft ohne Atomwaffen” gesammelt worden, die am 3. Mai in New York an den stellvertretenden UNO-Generalsekretär übergeben wurden.
  • In lokalen Zeitungen sind ca. 50 Artikel erscheinen, außerdem gab es rund ein Dutzend lokale Radiointerviews und Fernseh-Kurzberichte.
  • Während der (Fahrrad-)Wanderungen haben wir rund 3000 Flugblätter zu der Aktion verteilt. Die Resonanz der vielen tausend Menschen, denen wir begegnet sind, war zu 95% warmherzig und positiv.
  • Möglich wurde die Aktion auch durch die vielen, die geholfen haben, die Veranstaltungen und Infotische zu organisieren, die uns Friedenswanderern Quartier gegeben und dabei reich bewirtet und die die örtliche Pressearbeit organisiert haben.

Wir alle haben damit eine kleinen Beitrag geleistet, damit Hiroshima in der Welt nicht vergessen wird.

Anfang Juli wird die Fahne an Ulrike Eifler aus Hessen übergeben, die sie Ende Juli nach Hiroshima fliegt, um sie am 6. August dort im Rahmen einer größeren Veranstaltung an Vertreter der japanischen Friedensbewegung zu überreichen. Dazu wird noch eine ausführlichere Dokumentation erstellt -  die kann dann (auch zur Abdeckung der noch offenen Flugkosten) hier bald bestellt werden. Weitere Infos aus Hiroshima folgen im August.

Friedensmarsch gegen Atomwaffen macht halt in Schweinfurt (22.06.10)

Ein Bericht des DGB Schweinfurt, in vollständiger Länge hier, das Original mit Bildern hier.

Einjähriger Friedensmarsch zum Gedenken an Hiroshima endet auf Zugspitze

Am Dienstag, den 29. Juni pünktlich um 14 Uhr wollen sie auf der Zugspitze sein: Die Friedenswanderer, die zusammen mit insgesamt rund 200 Aktiven seit dem 6. August 2009 eine große deutsch-japanisch beschriftete Friedensfahne zum Gedenken an den Atombombenabwurf auf Hiroshima von Sylt aus zu Fuß oder per Rad durch ganz Deutschland getragen haben.

Wie einer der Initiatoren und Organisatoren der Aktion, Manfred Sohn aus Niedersachsen mitteilte, endet damit eine Aktion, die „auf allen Straßen in Norddeutschland, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern, durch die wir gewandert oder geradelt sind und auch von den lokalen Medien große Zustimmung bekommen hat“. Während der Aktion hatten die Friedensmarschierer fast 4000 Unterschriften unter einen „Appell für eine Welt ohne Atomwaffen“ gesammelt, die Anfang Mai auf der Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag in New York an den stellvertretenden UNO-Generalsekretär überreicht worden waren.
Die letzte Etappe beginnt am 22. Juni 2010 nun in Schweinfurt und führt auf Rädern bis München. Von dort geht es überwiegend zu Fuß weiter bis Garmisch-Patenkirchen, von wo aus am 28. Juni über das Reintal und die Knorrhütte der Aufstieg zur Zugspitze beginnen soll.

Ganz ist die Aktion, so Sohn, dann noch nicht beendet. „Die Fahne und ein Album mit Fotos und Zeitungsausschnitten der Aktion wird von der hessischen Gewerkschaftsjugendsekretärin Ulrike Eifler im August nach Hiroshima gebracht. Dort wird sie am 6. August 2010 – genau ein Jahr nach dem Start der Aktion auf Sylt an die japanische Friedensbewegung überreicht.“

Ziel der Aktion sei es gewesen „ein bisschen ins Bewusstsein zu bringen, dass die immer noch 26.000 vorhandenen Atomwaffen abgeschafft werden müssen, damit sie nicht eines Tages uns Menschen abschaffen. Hiroshima mahnt weiter. Wir wollten, dass diese Mahnung nicht vergessen wird – uns selbst zuliebe.“

Über 3600 Unterschriften in New York an stellvertretenden UNO-Generalsekretär übergeben - jetzt laufen die Planungen für die Schlußetappe

Die erste Etappe des großen Friedensmarsches von Sylt zur Zugspitze ist beendet. Die auf der Strecke von Sylt bis Scheinfurt vor allem auf der Straße gesammelten persönlichen Unterschriften sind in New York zum Auftakt der Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag übergeben worden.
Über die internationalen Aktionen in New York, deren Bestandteil diese Aktion war, werden wir noch ausführlicher berichten.

Jetzt laufen die Planungen für die letzte Etappe: Per Rad erst von Schweinfurt nach München, dann zu Fuß bis zur Zugspitze (s.u.). Denn ein Ergebnis von New York ist: Die Welt ist nicht sicherer geworden. Sie braucht weiter viele, die aktiv für die Abschaffung aller Atomwaffen wirken. Auch Sie und Dich.

Hiroshima-Fahne aus Essen zurück, jetzt von Göttingen über Hannoversch-Münden auf dem Weg nach Hessen!

Mit großem Jubel von rund 200 Anwesenden haben am Wochenende in Essen Bernd und Giesela von der Ostermarschinitiative Ruhr die Fahne zum Gedenken an Hiroshima an die Niedersachsen zurückgegeben, die dort an dem Friedenskulturfest vom 19. bis 21. März teilgenommen hatten. Vorher war die Fahne fast drei Wochen per Rad durch das Rhein-Ruhr-Gebiet getragen worden und hatte für eine Welt ohne Atomwaffen geworben.

Am Freitag, den 26. März wird die Fahne um 14:00 Uhr am Gänseliesel-Brunnen in Göttingen, wo sie an die FriedensfreundInnen aus Ruhr-Westfalen übergeben worden war, per Rad von Andre und Roland weitergebracht nach Hannoversch-Münden. Dort soll sie gegen 16:30 am Infotisch in der Langen Straße eintreffen. In der Gaststätte “Zum Onkel Paul” in der Siebenturmstraße 9 wird ab 19:00 über die Aktion informiert. Interessenten sind herzlich eingeladen - zum Mitradeln ab Göttingen oder zur den Aktionen in Hannoversch-Münden.

Nach einer eintägigen Pause geht es am 28. März von Hannoversch-Münden aus weiter nach Kassel, wo die Friedenswanderer ab 11:30 an der Friedensmatinee in Kassel, Dock 4-Deck 1 (Untere Kanalstraße 4) teilnehmen werden.

Die Zahl der Unterschriften hat inzwischen weltweit die Grenze von 5,5 Millionen und in Deutschland die Grenze von 2200 überschritten.

Mit Blick auf New York und Hiroshima: 4 Millionen Unterschriften in Japan, 2000 in Deutschland - der Friedensmarsch über Ostern in Hessen

jap4mioWeltweit wachsen gegenwärtig die Aktivitäten für die Sammlung von Millionen Unterschriften für eine atomwaffenfreie Welt. In Japan sind jetzt über vier Millionen Unterschriften in Kisten verpackt und schon auf dem Weg nach New York zur Eröffnung der Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag. Auch in Deutschland ist Hiroshima nicht vergessen: Die Fahne zum Gedenken an Hiroshima wird am 28. März in Kassel eintreffen und über die Ostertage per Rad Richtung Schweinfurt in Bayern gebracht. Immerhin weit über 2000 Bürgerinnen und Bürger haben während unserer Aktion schon den Appell für eine Welt ohne Atomwaffen unterzeichnet. Sie sind Teil einer weltweiten Millionenbewegung. Wir werden nicht eher ruhen, bis das Ziel erreicht ist: Die Abschaffung aller Atomwaffen!

Staffellauf bis Göttingen beendet - Fahne jetzt ins Ruhrgebiet “ausgeliehen”

Roland, Rainer und Norbert waren die drei, die am 27. Februar die Fahne zum Gedenken an Hiroshima und für eine Welt ohne Atomwaffen per Rad von Northeim nach Göttingen gebracht haben. Dort wurden sie - außer von Pressevertetern - gleich von zwei Gruppen empfangen: Zum einen hatten die Aktiven des “Friedensbüros Göttingen” zusammen mit anderen Aktiven einen Infostand vor dem Gänseliesel-Brunnen am alten Göttingen Rathaus aufgebaut und dort fleißig Unterschriften unter den Appel für eine Welt ohne Atomwaffen gesammelt. Zum anderen war eine dreiköpfige Delegation aus Ruhr-Westfalen erschienen. Das hat folgenden Hintergrund: Die Ostermarschinitiative Ruhr wird nun drei Wochen lang die Fahne per Rad durch Deutschlands Westen tragen, Unterschriften sammeln und für das große Kulturfestival “Zukunft atomwaffenfrei” werben, das vom 19. bis 21. März in Essen stattfindet (nährere Infos: www.friedenskultur2010.de). Von dort holen Niedersachsen die Fahne wieder ab. Weiter geht’s am 26. März von Göttingen nach Hannoversch-Münden und am Sonntag, den 28. März von dort weiter nach Kassel. Wer Interesse hat, mitzuradeln, ist herzlich eingeladen!

Einjähriger Friedensmarsch Sylt-Zugspitze zum Wochenende in Northeim und Göttingen

Am 6. August um 8:15 begann am nördlichsten Gebäude Deutschland, dem Leuchtturm am „Ellenbogen“ auf Sylt einer der ungewöhnlichsten Friedensaktionen dieses Landes. Rund 150 Aktive haben seitdem zu Fuß oder per Rad eine große Fahne durch Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen getragen, auf der in Japanisch und Deutsch zu lesen ist: „Friedensmarsch zum Gedenken an Hiroshima, 1945-2010, für eine Welt ohne Atomwaffen“. Bis zum Sommer soll diese Fahne zum höchsten Gebäude Deutschland – auf der Zugspitze – gewandert sein.

Bei den Zwischenstationen haben die Friedensaktivisten Unterschriften – inzwischen nahezu 2000 – unter einen „Appell für eine Welt ohne Atomwaffen“ gesammelt. Diese Sammlung ist Bestandteil einer weltweiten Sammelbewegung mit dem Ziel, am 2. Mai in New York vor Beginn der „Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags“ 20 Millionen Unterschriften an die dort dann versammelten Staatsmänner und –frauen dieser Welt zu übergeben.

Der vorletzte niedersächsische Abschnitt beginnt am Freitag, den 26. Februar 2010 in Northeim, wo abends eine Veranstaltung zum Thema „Frieden sichern – nie wieder Hiroshima!“ stattfindet. Am Morgen des 27. Februar treffen sich Radfahrer aus Peine, Einbeck und wahrscheinlich Göttingen, um die Fahne per Rad zunächst nach Göttingen zu bringen, wo auf dem Marktplatz und am Hiroshima-Platz Unterschriften gesammelt werden sollen. Die Friedenswanderer streben an, gegen 11 Uhr in Göttingen einzutreffen. Dort wird die Fahne an eine Delegation der „Ostermarschinitiative Ruhr“ übergeben. Als eine Art Abstecher soll die Fahne im März durch das Ruhrgebiet getragen werden, um dort für den Gedanken einer Welt ohne Atomwaffen zu werben. Ende März geht es von Göttingen über Hannoversch-Münden weiter nach Hessen – der Zugspitze entgegen.

Nähere Informationen zu der Aktion, der bisherigen Presseresonanz und der genauen Route gibt es unter www.friedensmarsch-fuer-hiroshima.de.

Bericht aus Hildesheim

Am 30.01.2010 traf in Hildesheim, pünktlich wie geplant, Dr. Manfred Sohn mit der Friedensfahne vor der Jakobikirche ein.

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Bericht über die Etappe Hannover-Northeim / 30. und 31. Januar 2010

Über vieles kann gestritten werden, über eines nicht: Das war die bisher kälteste Etappe der großen Friedensstafette von Sylt zur Zugspitze. Insgesamt 35 Menschen aus der Region haben dafür gesorgt, dass sie erfolgreich war. Die Fahne hat auf ihrer Wanderung 100 km weiter nach Süden Aufmerksamkeit hervorgerufen, an Hiroshima gemahnt, auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Atomwaffen endlich abzuschaffen und ist jetzt bei Rainer in Northeim. Von dort geht es nach einer Abendveranstaltung am 25. Februar weiter Richtung Kassel. -> weiterlesen …

Winterpause beendet: Friedensmarsch für Hiroshima und eine Welt ohne Atomwaffen zieht von Hannover nach Hildesheim

Eis und Schnee zum Trotz beendet der „Friedensmarsch für Hiroshima und eine Welt ohne Atomwaffen“ am Samstag, 30. Januar, seine kurze Winterpause und zieht weiter nach Süden. Seit dem 6. August 2009 um 8.15 Uhr - dem Zeitpunkt, als 64 Jahre zuvor die erste Atombombe über der Stadt Hiroshima explodierte und hunderttausende binnen Sekunden tötete – wandern Friedensaktivistinnen und Friedensaktivisten mit einer großen Friedensfahne vom nördlichsten Gebäude der Bundesrepublik, dem Leuchtturm auf Sylt, zum höchstgelegenen, der Wetterstation auf der Zugspitze. Die Fahne ist bisher über Kiel, Hamburg, Bergen-Belsen bis nach Hannover getragen worden, wo Oberbürgermeister Stefan Weil die Friedenswanderer begrüßte.  -> weiterlesen …

Routenplanung IIIb (Südniedersachsen bis Kassel)

Liebe Friedensfreundinnen und Freunde,

die Fahne zum Gedenken an Hiroshima und für eine Welt ohne Atomwaffen ist jetzt in der Partnerstadt Hiroshimas, Hannover. Den Abschluß der Wanderung von Sylt bis hierher bildete nach einer angesichts der herrschenden Minustemperaturen gelungene Unterschriftensammlung in der vorweihnachtlichen Fußgängerzone ein Empfang beim Oberbürgermeister Weil. Insgesamt haben wir inzwischen weit über 1500 Unterschriften unter den Appell für eine Welt ohne Atomwaffen gesammelt und viele Lokalzeitungsspalten gefüllt – das war kein schlechter Start.

Wie geht’s jetzt weiter? Einige, die diese Routenplanung bekommen, kennen das Verfahren schon: Das hier ist der erste Aufschlag und sozusagen die B-Variante. Wenn sich entlang der Hauptroute Hannover-Kassel Initiativen oder Gruppen von Menschen – Gewerkschaften, Parteien, Vereine, Groß- und Kleinfamilien – finden, welche die Route erweitern oder verändern wollen: Sie sind herzlich willkommen. Daraus entsteht dann möglicherweise die bessere A-Variante.

Allerdings gibt es ein Zieldatum für diesen Abschnitt von hier bis Kassel: Das ist der 27. (spätestens 28.) Februar. Das hängt zusammen, dass Freunde von der Ostermarschinitiative Ruhr von Ende Februar bis Anfang März die Fahne per Rad und zu Fuß von Hamm über Duisburg, Düsseldorf und von dort nach Essen tragen wollen, wo vom 19. bis 21. März das großes Friedenskulturfest 2010 – unsere Zukunft atomwaffenfrei! (siehe www.friedenskultur2010.de) stattfindet. Wenn diese Tour durch das friedenskampferfahrene Ruhrgebiet klappt, dürfte bis zum Beginn der Osterzeit die 5000. Unterschrift sicherlich in den Ordnern sein, die dann zu Beginn der Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag nach New York reisen. Die Fahne wird anschließend per Zug von Essen wieder nach Kassel zurückgebracht und wandert vom 27. März bis zum 11. April von dort per Rad bis nach Nordbayern.

Nun aber zur Planung des unmittelbar bevorstehenden Abschnitts. Dieser Abschnitt wird wieder als reine Fahrradwanderung geplant. Das sieht im ersten Entwurf jetzt wie folgt aus:

Samstag, 30. Januar 2010

Um 10:00 Treffen vor dem Rathaus in Hannover (wo die letzte Etappe endete) mit „Pressegespräch auf der Rathaustreppe“. Von dort geht es per Rad nach Hildesheim – Eintreffen dort zwischen 13:00 und 14:00 Uhr. Wir sammeln in der Fußgängerzone Unterschriften; die örtliche Presse wird zu einem Gespräch eingeladen. Anschließend radeln wir weiter bis Alfeld – dort keine weiteren Aktionen und Quartierbezug (Quartier wird noch gesucht).

Sonntag, 31. Januar 2010

Ausschlafen in Alfeld und ein „Friedensfrühstück“ mit örtlich Interessierten und der Lokalpresse. Anschließend Fahrt über Einbeck (dort Mittag mit Einbecker Bier) nach Northeim. Quartierbezug dort.

Montag, 1. Februar 2010

Wir sammeln vormittags in der Fußgängerzone in Northeim Unterschriften und bieten der örtlichen Presse ein Gespräch über die Hiroshima-Aktion an – möglicherweise auch Treffen mit dem Bürgermeister oder dem Landrat. Die Fahne bleibt dann in Northeim. Quartier wird noch festgelegt.

Hiroshima-Fahne über Weihnachten jetzt in Hannover

Die letzte Etappe auf dem langen, windigen und regnerischen Weg von Hamburg nach Hannover ist geschafft: Am Freitag, den 11. Dezember war die Fahne im Hannoverschen Rathaus gelandet. Diejenigen, die sie durch Hannover getragen und dabei Dutzende von Unterschriften für den “Appell für eine Welt ohne Atomwaffen” gesammelt hatten, wurden dort vom Oberbürgermeister Stefan Weil empfangen. Bilder davon unter “Berichte und Bilder”. Welchen besseren Zwischenstopp kann es für diese Aktion geben als die Partnerstadt von Hiroshima?

Im nächsten Jahr geht es weiter: über das Leinetal nach Göttingen, von dort aus nach Kassel und dann über Ostern durch Hessen. Die Aktion und alle, die an ihr mitwirken, werden helfen, daß der Traum Wirklichkeit wird: Eine Welt ohne Atomwaffen ist möglich!
Die letzte Etappe auf dem langen, windigen und regnerischen Weg von Hamburg nach Hannover ist geschafft: Am Freitag, den 11. Dezember war die Fahne im Hannoverschen Rathaus gelandet. Diejenigen, die sie durch Hannover getragen und dabei Dutzende von Unterschriften für den “Appell für eine Welt ohne Atomwaffen” gesammelt hatten, wurden dort vom Oberbürgermeister Stefan Weil empfangen. Welchen besseren Zwischenstopp kann es für diese Aktion geben als die Partnerstadt von Hiroshima?

Im nächsten Jahr geht es weiter: über das Leinetal nach Göttingen, von dort aus nach Kassel und dann über Ostern durch Hessen. Die Aktion und alle, die an ihr mitwirken, werden helfen, daß der Traum Wirklichkeit wird: Eine Welt ohne Atomwaffen ist möglich!

Achtung - Treffpunkte für Kurzentschlossene in Celle und Hannover!

Nach dem beeindruckenden Fußmarsch an der Gedenkstätte Bergen-Belsen, bei dem wir den Zusammenhang von Faschismus und Krieg deutlich gemacht haben, geht unsere Friedenswanderung jetzt per Rad weiter. Wer sich anschließen mag: Am Donnerstag, den 10. Dezember geht es um 9:10 los am Bahnhof in Celle. Von dort fahren wir über Burgwedel nach Langenhagen, wo wir ab 16:30 eine Kundgebung vor dem Rathaus machen. Am Freitag, den 11. Dezember starten wir um 9:00 Uhr an der nördlichsten U-Bahn-Station auf der Vahrenwalder Straße (da ist die Stadtgrenze Langenhagen-Hannover) und bewegen uns dann langsam Richtung Innenstadt. Ab ca. 13:00 werden wir vor dem Schillerdenkmal in der Georgstraße Unterschriften sammeln. Um 14:30 ist ein Empfang im Rathaus vorgesehen. Wer sich dem Marsch kurzfristig anschließen möchte, ist herzlich willkommen.

Liebe Freundinnen und Freunde,

nun geht’s weiter. Die Fahne zum Gedenken an Hiroshima und für eine Welt ohne Atomwaffen wandert in den ersten Dezembertagen von Uelzen am Rande der Heide in die Niedersächsische Landeshauptstadt, die gleichzeitig Partnerstadt von Hiroshima ist.

Am 6. August 2009 um 8:15 Uhr begannen 22 Aktive aus Friedensinitiativen von Schleswig-Holstein, Hamburg, dem Ruhrgebiet, Hessen und Niedersachsen mit dieser insgesamt ein Jahr währenden Aktion. Seitdem haben insgesamt über 150 aktive Männer und Frauen, Alte und Junge diese Fahne zu Fuß oder per Rad (und zweimal auch per Fähre) vom nördlichsten Gebäude der Bundesrepublik - dem Leuchtturm am Ellenbogen auf Sylt Kilometer für Kilometer nach Süden getragen - über Flensburg, Kiel, Neumünster, Hamburg, die Nordheide, durch das Wendland bis jetzt nach Uelzen. Sie haben gemeinsam weit über 1000 Unterschriften unter einen “Appell für eine Welt ohne Atomwaffen” gesammelt und sie haben es geschafft, daß in praktisch allen Lokalzeitungen der Gegenden, durch die sie gezogen sind, mit Bild und mehrspaltigen Artikeln über diese Aktion berichtet wurde. Dies war keine Aktion der Friedensbewegung allein. Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter haben sich engagiert, sind mitgezogen und von Hamburg bis Uelzen hat die Anti-AKW-Bewegung die Wanderung der Fahne organisiert - als Zeichen, daß wir gemeinsam von einer Welt träumen und um eine Welt kämpfen, in der weder Atomwaffen noch Atomfabriken das friedliche Zusammenleben von Menschen mit sich und der Natur bedrohen.

Jeder der Abschnitte dieser Aktion hat einen besonderen Charakter - von der sommerlichen Wanderung durch die Dünen von Sylt über die Kaffee-Einladungen der Bevölkerung Nordfrieslands, die gegen die CO2-Lager unter ihren Äckern protestierten, die erfolgreichen Unterschriftensammlungen in Hamburg und Buchholz bis zum Anti-AKW-Marsch durch das Wendland. Der jetzt vor uns liegende Abschnitt wird wieder einen besonderen Charakter haben - im dreifachen Sinne. Zum einen findet er in einer ungemütlichen Jahreszeit statt. Aber für die Friedensbewegung scheint eben auch nicht immer die Sonne und wir können mit Gegenwind umgehen. Zum anderen führt er an Bergen-Belsen, dem ehemaligen KZ, in dem Anne Frank und viele andere zu Tode gequält wurden, vorbei. Und heute vor 65 Jahren begannen im ganzen feuerrot versinkenden “Dritten Reich” die Todesmärsche aus den KZs. Zusammen mit der VVN/Bund der Antifaschisten und vielen anderen haben wir in Erinnerung daran den Abschnitt, der jetzt beginnt, von Bergen-Belsen bis Celle wieder als Fußmarsch geplant. Und drittens endet dieser Abschnitt in Hannover - nicht nur Niedersachsens Landes-, sondern sozusagen die Hauptstadt aller deutschen Städtepartnerschaften mit Hiroshima. Der Höhe- und Endpunkt besteht darin, daß die Friedenswanderer am 11. Dezember nachmittags im Rathaus vom Oberbürgermeister Hannovers empfangen werden, um über die Aktion zu sprechen - und sicherlich darüber, wie wir würdig im kommenden August des 65. Jahrestages des Abwurfes der ersten Atombombe über einer von Menschen belebten Stadt gedenken.

Und damit sind wir bei den Terminen und die werden hier jetzt so genannt, daß sich hoffentlich viele noch entschließen, bei dem einen oder anderen Abschnitt mitzugehen oder mitzuradeln:

Dienstag, 1. Dezember 2009

Um 9:00 wird die Fahne per Rad abgeholt in Uelzen, Brauerstraße 3. Wir fahren von dort kurz in die Innenstadt, sammeln eine oder zwei Listen voll und radeln weiter nach Unterlüß. Da machen wir Mittag. Von dort geht’s weiter nach Bergen-Belsen bis zum Rampe der KZ-Gedenkstätte. Die Fahne wird dann per Auto in ein trockenes Quartier gebracht (wir Radfahrer auch).

Sonntag, 6. Dezember 2009

Per Auto wird die Fahne genau an den Punkt zurückgebracht, wo die Aktion am 1. Dezember endete. Um 9:00 Uhr treffen sich dort alle Aktiven für den kommenden Abschnitt an der ehemaligen Rampe, bei dem bis vor jetzt 65 Jahren der Leidensweg vieler Häftlinge von Bergen-Belsen begann. Wir gehen die sechs Kilometer dieses Weges von der Rampe bis zur KZ-Gedenkstätte zu Fuß. Um 11:00 Uhr wollen wir vor der Gedenkstätte (also direkt an der Straße, die von Bergen nach Winsen/Aller führt) eine Kundgebung machen, zu der auch die Presse eingeladen wird. Wir werden dort des engen Zusammenhangs von Faschismus und Krieg gedenken. Zu Fuß gehen wir dann über Winsen weiter nach Celle und beenden diesen Tag in der Fußgängerzone von Celle mit einer kleinen Abschlußkundgebung und Unterschriftensammlung. Die Fahne wird am Ende dieses Tages in Celle wieder sicher verwahrt.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

An diesem Tag holen wir - diesmal wieder per Rad - um 9:00 Uhr die Fahne aus dem Quartier (wer mitmachen will und die genaue Ortsangabe braucht, mailt oder ruft mich einfach an - ab 1. Dezember haben wir auch das organisiert), und radeln anschließend - zwischendurch immer wieder pausierend, futternd und Unterschriften sammelnd - bis Hannover weiter. Wir machen gegen 17:00 Uhr vor dem Rathaus in Langenhagen eine kleine Abschlußkundgebung. Anschließend fahren wir noch weiter bis zur Stadtgrenze von Hannover (dort, wo die Vahrenwalder Straße unter der Autobahn durchführt). Von dort geht die Fahne dann per Stadtbahn ins hannoversche Nachtquartier.

Freitag, 11. Dezember 2009

Wir treffen uns um 9:00 Uhr an der Stadtgrenze Langenhagen-Hannover. Wer mit dem Rad kommt, kommt mit dem Rad, wer zu Fuß gehen möchte, kann dies auch tun. Die Fahne wird zu diesem Zeitpunkt aus dem Quartier geholt und ist natürlich dabei. Wir ziehen dann zunächst an der ehemaligen Prinz-Albert-Kaserne vorbei, um deutlich zu machen: Abrüstung geht. Anschließend geht es die ganze lange Vahrenwalder Straße hinunter bis zur Innenstadt von Hannover. Dort sammeln wir Unterschriften bis zum Empfang beim OB Weill im Neuen Rathaus am Tramplatz um 14:30 (mit Presse). Dort endet dieser Abschnitt des großen Friedensmarsches von Sylt zur Zugspitze. Über die Weihnachtstage wird das “Friedensbüro Hannover” möglicherweise weitere Aktionen organisieren. Voraussichtlich am Freitag, den 8. Januar ziehen wir - dann wieder zu Fuß - von Hannover über Hildesheim weiter ins Harzvorland. Aber bis dahin gibt’s eine neue Detailplanung …

Vielleicht sehen wir uns in Uelzen, Bergen-Belsen, Celle, Hannover oder irgendwo zwischendurch!

Über Anrufe, Briefe, volle (oder halbvolle) Unterschriftenlisten und sogar E-Mails freut sich:

Manfred Sohn

Fahne jetzt in Uelzen

Die Fahne zum Gedenken an Hiroshima und eine Welt ohne Atomwaffen ist jetzt in Uelzen. Sie hat eine lange und politisch wichtige Reise seit der Übergabe an niedersächsische Initiativen durch das Hamburger Friedensforum hinter sich. Sie ist per Rad über das Wendland, an Lüneburg und Gorleben vorbei in das jetzige Quartier gebracht worden - organisiert von der Anti-AKW-Bewegung. Das ist umso höher zu bewerten, als diese Tage - am 17. und 18. November - ein Sauwetter mit heftigem Sturm in dieser Gegend herrschte. Aber erstens kann die Anti-AKW-Bewegung mit Wind und Gegenwind umgehen. Und zweitens wollten wir deutlich machen: Es gibt keine friedliche Nutzung der Kernenergie - Atomkraftwerke wie Atombomben sind menschenfeindlich. Es wird mit ihnen keine Zukunft geben. Entweder wir Menschen schaffen sie ab oder sie schaffen uns ab. Allen, die diesen Abschnitt organisiert und gefahren sind, gilt ein besonderer Gruß von allen, die die Fahne bis jetzt getragen haben und weiter tragen werden.

Wir organisieren jetzt den nächsten Abschnitt. Er wird - den genauen Termin veröffentlichen wir in den nächsten Tagen - von Uelzen nach Bergen-Belsen, zu dortigen KZ-Gedenkstätte, führen. Auch das ist kein Zufall, denn Faschismus und Krieg gehören so eng zusammen wie Antifaschismus und Frieden. Wir werden das deutlich machen. Bitte informiert Euch über den aktuellen Stand auf dieser Web-Site, kontaktet uns über die “Kontakt”-Möglichkeit dieser Web-Site oder ruft einfach an, wenn Ihr mitmachen könnt!

Aktuelle Meldung

buchholz

Am 7. November hat die “Friedensgruppe Nordheide” in Buchholz an einem Tag 158 Unterschriften gesammelt. So kann es weitergehen!

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Friedensbewegte,

wir freuen uns über Ihr und Euer Interesse an dieser Aktion der Friedensbewegung.

Foto: Arbeiterfotografie Köln

Foto: Arbeiterfotografie Köln

In Schleswig-Holstein haben über 20 Friedensfreundinnen und –freunde (die Mehrheit waren Frauen) am 6. August 2009 um 8:15 begonnen, eine Fahne zum Gedenken an den Atombombenabwurf auf Hiroshima am 6. August 1945 durch die ganze Bundesrepublik zu tragen – von nördlichsten Leuchtturm auf Sylt bis zur Zugspitze und damit vom nördlichsten zum höchstgelegenen Gebäude der Bundesrepublik Deutschland. Sie soll dann von einer Jugendlichen am 6. August 2010 im Rahmen der für diesen Tag geplanten großen Gedenkveranstaltung in Hiroshima an japanische Jugendliche überreicht werden – als Zeichen, dass wir in Deutschland an der Seite derer stehen, die dafür kämpfen, dass sich das Verbrechen des 6. August 1945 niemals wiederholt.

An jenem schrecklichen Tag starben im Bruchteil einer Sekunde einhunderttausend Menschen, bis zum Ende 1945 waren weitere vierzigtausend qualvoll zugrunde gegangen.  Bis heute sterben Jahr für Jahr tausende an den Folgen der Verstrahlung, die sie als Kinder an jenem Tag erhielten. Die Einwohner der Stadt Nagasaki, auf die die USA am 9. August 1945 um 11:02 die zweite Atombombe warfen, erlitten dasselbe grausame Schicksal.

Seit diesem 6. August 1945 und solange diese Waffen existieren, birgt jeder scheinbar begrenzte Krieg – auch der in Afghanistan – in sich den Keim eines nuklearen Infernos.

Deshalb werden wir nicht müde, eine Welt ohne Atomwaffen zu fordern. Wir fühlen uns bestätigt dadurch, dass auch der neue US-Präsident Obama sich dieser Forderung angeschlossen hat.

Wir wollen, dass der Traum von einer Welt ohne Nuklearwaffen Wirklichkeit wird. Deshalb sammeln wir – gemeinsam mit tausenden Friedensbewegten in aller Welt – in diesen Wochen Unterschriften unter den  „Appell für eine von Kernwaffen befreite Welt“. Die Listen sollen am 2. Mai 2010 den Staatsmännern und –frauen überreicht werden, die sich dann in New York versammeln, um über eine Aktualisierung des Atomwaffensperrvertrages zu verhandeln. Wir wollen, dass sie dort ernst machen mit dem Vernichten aller Atomwaffen.

Von der deutschen Regierung fordern wir, dass die ungefähr 20 Atombomben, die einsatzbereit in Büchel in Rheinland-Pfalz lagern, sofort abgezogen werden. Wir wollen diese schrecklichen Waffen nicht auf dem Boden unseres Landes stationiert haben!

Wenn auch Sie das wollen, bitten wir Sie:

  • Unterzeichnen Sie den Appell für eine Welt ohne Atomwaffen – sie finden diesen Appell zum Herunterladen → hier,
  • wenn Sie mögen, helfen Sie mit einer Spende, dass diese Fahne durch die Bundesrepublik wandert und in Japan an die Jugendlichen von Hiroshima überreicht wird – die Kontoverbindung finden Sie → hier,
  • wenn Sie Lust haben: Wandern Sie ein Stück mit für den Frieden. Das wäre die großartigste Sache, die Sie tun können. Folgen Sie dafür bitte den Hinweisen → hier.

Gemeinsam schaffen wir es: Eine Welt ohne Atomwaffen!